Das Basteln am eigenen PC, kann zu einer sehr stark ausgeprägten Leidenschaft werden. Es fühlt sich in etwa so an, als hätte man Leben erschaffen. All die leblosen Einzelteile, die vor einem liegen, führe Letztendliches zu einem funktionierendem PC. Sobald man mehr wie einen PC im Haus hat, macht es Sinn sich einen Homeserver anzueignen. Dieser bietet erhöhte Sicherheit, verbindet alle Rechner, Drucker, Scanner und Co. miteinander, sichert alle Daten und kann Backup-Systemkopies erstellen und aufnehmen.
Als Erstes sollte man sich über das Serverbetriebssystem Gedanken machen. Für einen Homeserver ist Linux das landläufig beliebteste Betriebssystem. Linux hat viele Vorteile. Es ist zum einen kostenlos und braucht zudem nur wenig Leistung. Ein Homeserver unter Linux läuft schon bei 1024 RAM einwandfrei, während Windows 7 sich unter 2048 RAM kaum vom Fleck bewegt. Wenn man sich also für Linux entscheidet, hat man nicht nur an den Kosten des Betriebssystems gespart, man hat auch 40 Euro am RAM gespart.
Eine detaillierte Anleitung, wie man einen PC zusammenbaut, findet man im Netz zu genüge, ein guter Ratgeber findet sich bei computer-style.de. Es bleibt doch zunächst die Frage der Hardware. Bei einem Server muss diese nicht so berauschend ausfallen. Ein durchschnittlicher CPU reicht. 1024 RAM eine günstige, vielleicht gebrauchte Grafikkarte und ein 300 Watt Netzteil reichen vollkommen. Man braucht sich hier also wirklich nicht in Unkosten stürzen.
Wichtig sind natürlich genügend Netzwerkanschlüsse, um die Rechner des Hauses mit dem Server zu verbinden. Anschließend lassen sich die Drucker und Scanner bequem mit dem Server verbinden. Wer sich etwas schlaumacht und ohne Bedenken Gebrauchtware kauft, baut sich schnell einen sehr günstigen Homeserver zusammen. Auf diese Weise sind die Daten aller Rechner optimal geschützt. Eine Anleitung zur Einrichtung des Linux Betriebssystems findet sich im Internet auch schnell. Die Einrichtung ist nicht so schwer, wie es auf den ersten Blick den Anschein macht.