Textformate am Linux-PC

Der Text ist geschrieben und formatiert. Auszeichnungen wie Fettdruck oder kursiv wurden angelegt, Überschriften definiert. Die gewählte Schrift ist selten, aber grafisch schön. So soll der Text auch auf anderen Systemen erscheinen.

Exportgrenzen aus Linux
Die Datei weitergeben und dasselbe Ergebnis sehen kann unter gewissen Bedingungen klappen. So ist die Darstellung auf einem anderen Linux-PC zu erreichen, vorausgesetzt, die im Beispiel angegebene Schrift ist dort ebenso vorhanden. Schwieriger wird es, wenn die Datei auf anderen Systemen geöffnet werden soll. Meist können diese mit den aus Linux gelieferten Dateierweiterungen, wie .odt nichts anfangen. So müssen die Daten in ein systemübergreifendes Format überführt werden, um sie zum Beispiel mit dem Adobe Reader 7 darzustellen.

PDF – der Held des Datenaustausches
Das von Adobe entwickelte Dateiformat PDF (Portable Document Format) erlaubt es, mithilfe des Adobe Reader 7 (unter Linux Foxit Reader), jede Textdatei aus allen Systemen auf jeder anderen Plattform darzustellen. Das gelingt, weil Schriften in Pfade umgewandelt werden und so kein Font mehr benötigt wird. Fällt die Entscheidung auf eine exotische Schrift, ist PDF das einzige Dateiformat, dass diese Schrift garantiert darstellen kann. Hierin liegt auch der Nachteil von PDF: Die Datei kann nach dem Export nicht mehr verändert werden. Andererseits ist das auch der Vorteil, denn die Inhalte sind so recht gut vor Veränderungen geschützt. Der Adobe Reader 7 kann die Datei nur lesen. Zum Verändern ist er nicht konzipiert.

Vorgehen beim Export
Bietet das Schreibprogramm keine Exportfunktion an, wählt man eine Art virtuellen Drucker. Statt über “Export als PDF”, geht man über das Druckmenü und wählt das Programm anstelle des Druckers aus. Nun geht es darum, die richtigen Einstellungen auszuwählen. Am wichtigsten ist es, die Schriften ins Dokument einzubinden, damit sie später im Adobe Reader 7 richtig dargestellt werden können. Hier können auch Angaben erfolgen, die die Kompressionsrate eventuell vorhandener Bilder bestimmen und vieles mehr. Übrigens, der Adobe Reader steht zum Download kostenlos und legal für alle Plattformen bei Adobe zur Verfügung.

This entry was posted on Dienstag, November 8th, 2011 at 16:28 and is filed under Allgemein. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. Both comments and pings are currently closed.

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